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Alfred-Fischer-Halle
Donnerstag,
22. Juni 2017,
20:00 Uhr

1. PK: 37,20 €/28,40 € erm.
2. PK: 27,30 €/20,70 € erm.
3. PK: 20,70 €/16,30 € erm.

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Eröffnungskonzert des KlassikSommers - präsentiert von der Sparkasse Hamm

Antonín Dvořák: Cellokonzert; Bedřich Smetana: Mein Vaterland (Má Vlast)

Julian Steckel, Cello
Nordwestdeutsche Philharmonie
Frank Beermann, Leitung


„In den Höhen quietscht es und in den Tiefen knurrt es“ – tief waren die Vorbehalte, die Dvořák gegenüber dem Cello hatte. Und doch schrieb er dem Cello ein monumentales Meisterwerk, eine Art „Ben Hur“ der Musikgeschichte. 

Der überirdischen Solovioline verleiht Julian Steckel die Stimme. Seit dem Gewinn des ersten Preises beim „Internationalen ARD-Wettbewerb 2010“ und weiterer Preise in Paris, Berlin und Kronberg („Grand Prix Rostropowitsch“, „Grand Prix Feuermann“, „Pablo Casals Competition“) sowie dem „ECHO-Klassik-Preis“ gehört der Rostocker Professor zu den international gefragtesten Cellisten.

Historische Größe hat auch Smetanas wohl bekanntestes Werk „Má Vlast“, das wichtigste tschechische Orchesterwerk überhaupt. Im Taumel tschechischen Nationalgefühls, nach der Wiederherstellung der tschechischen Verfassungsrechte 1860, geriet auch Smetana in den Sog der Bewegung, obwohl er damals in Göteborg lebte. 1874 begann er, „Die Moldau" zu komponieren. Die Idee zu einem solchen Naturgemälde in Tönen war Smetana bereits in den 60er Jahren gekommen. Nun sollte es ein Zyklus werden – ein musikalisches Epos, das von Erfolgen und Niederlagen der böhmischen Geschichte erzählt, von der heimischen Sagenwelt und Landschaftsportraits nachzeichnet.